Die 33%-Regel ist kein gesetzlicher Standard, sondern eine vorsichtige Konvention, die seit Jahrzehnten von Banken und europäischen Regulatoren verwendet wird. Sie schützt Kreditnehmer wie Kreditgeber.
Das Prinzip
Die Belastungsquote ist der Anteil Ihres Nettoeinkommens, den Kreditrückzahlungen absorbieren. Berechnet wie folgt:
Belastungsquote = (Summe der Raten ÷ Nettomonatseinkommen) × 100
Eine Quote über 33% bedeutet, dass ein Drittel Ihres Einkommens jeden Monat in Kredite fließt, bevor laufende Kosten gedeckt sind.
Warum genau diese Grenze
- Miete oder Wohnkredit: etwa 30% des Einkommens bei den meisten Haushalten.
- Nahrung, Transport, Energie: weitere 20 – 25%.
- Variable Ausgaben und Unvorhergesehenes: 10 – 15%.
Sind 33% bereits für Kredit reserviert, bleiben nur 12 – 17% für Sparen und Projekte. Darüber bringt jede Unwägbarkeit das Budget aus dem Gleichgewicht.
Bereits darüber?
Zwei Haupthebel:
- Laufzeit verlängern eines oder mehrerer Kredite, um Raten zu reduzieren. Sie zahlen mehr Zinsen insgesamt, gewinnen aber sofort Luft.
- Umschulden mehrerer Kredite in einen einzigen, zu festem Zinssatz, über gewählte Laufzeit. Besonders sinnvoll ab drei laufenden Krediten.
Unser Ansatz
Bei CREDITO SOLIDARIO genehmigen wir keine Akte über 35% Belastungsquote, außer in dokumentierten Ausnahmefällen. Keine administrative Vorgabe — eine Überzeugung: ein tragfähiger Kredit ist ein reibungslos zurückgezahlter.